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Produktion

Unsere Viscose kommt aus der Natur. Ihr Rohstoff wird aus heimischen Nadelhölzern – Waldkiefer (pinus sylvestris) und Fichte (picea abies) – gewonnen. Diese schnell wachsenden Baumarten sind in Nordeuropa weit verbreitet und werden dort gemäß FSC Standard forstwirtschaftlich angebaut. Nach 20 Jahren, also lange vor der regulären forstlichen Umtriebszeit, kann die erste selektive Holzentnahme erfolgen.

Die Zellulosefaser wird vom Holz getrennt und bei ENKA in einem zeitaufwändigen chemischen Prozess zu einer honigfarbenen Spinnlösung mit definierter Zähflüssigkeit der sogenannten "Viskosität" verflüssigt. Diese Spinnlösung wird in einem Naßspinnverfahren durch hauchfeine Düsenlöcher gepreßt, verstreckt und als Filamentbündel auf Spulen gewickelt.

Da es sich um Endlosgarne handelt, müssen die einzelnen Filamente über Tausende von Kilometern eine konstant bleibende Qualität in Feinheit, Festigkeit und Farbaufnahmevermögen aufweisen.

Die so gewonnenen Fäden werden gewaschen, getrocknet, gezwirnt und in einer Reihe weiterer textiler Nachbehandlungsschritte bis zu den unterschiedlichen verkaufsfertigen Aufmachungen weiterverarbeitet.
Vom Rohstoff Zellulose bis hin zum verkaufsfertigen Produkt vergehen mehrere Wochen.